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Diplomarbeit |
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Sonnenkollektoren dienen
der Wärmegewinnung.
Man unterscheidet zwischen Anlagen, die nur das Brauchwasser erwärmen,
und Anlagen, die sowohl Brauchwasser als auch der Raumheizung dienen.
Verschiedene Sonderanwendungen sind denkbar.
6.1 Funktionsweise
Sonnenkollektoren werden an sonnenintensiven und sonnenreichen Standorten
aufgestellt. Durch die auftreffende Solarstrahlung wird die im Kollektor
zirkulierende Wärmeträgerflüssigkeit erwärmt.
Die Wärmeträgerflüssigkeit erwärmt nun den Boiler,
wo das erwärmte Wasser nun je nach Bestimmung als Brauchwasser
oder Heizwasser verwendet werden.
6.2. Typen
Es werden 4 verschieden Grundtypen unterschieden:
Absorber
Absorber sind die einfachsten Kollektoren. Sie bestehen meistens
aus schwarzen auf dem Dach verlegten Kunststoffrohren. Die auftreffende
Sonnenstrahlung erwärmt die in den Röhren fließende
Wärmeträgerflüssigkeit (meist Wasser).
Flachkollektoren
Flachkollektoren nutzen zusätzlich den Treibhauseffekt. Durch
eine transparente Oberfläche trifft die Sonnenstrahlung auf
den mattschwarzen Absorberkern. Dadurch wird dieser erwärmt,
und die eingeschlossene Luft dient als Wärmedämmung nach
außen. Nach innen muß eine zusätzliche konventionelle
Dämmung angebracht werden. Diese ist meist im Kollektor bereits
installiert.
Vakuum-Kollektoren:
Vakuum-Kollektoren erhöhen die Ausbeute der Sonnenstrahlung,
indem die Luft zwischen transparenter Oberfläche und Absorber
so weit als möglich entfernt wird. Dadurch wird weniger Wärme
abgestrahlt (bessere Dämmung nach Außen).
Es gibt zwei Typen von Vakuum-Kollektoren:
Vakuum-Flachkollektoren
Vakuum-Röhrenkollektoren
Vakuum-Flachkollektoren haben sich auf den Markt nicht durchgesetzt.
Vakuum-Röhrenkollektoren haben den Vorteil, daß Sie besser
die Kräfte aus der Vakkumbeanspruchung aufnehmen können
(Kesselformel) und die einzelnen Absorberelemente im Kollektor können
individuell verdreht werden, so daß bei ungünstigen Aufstellverhältnissen
ein besserer Wirkungsgrad erzielt wird.
Kollektoren mit transparenter Wärmedämmung:
Durch einen wabenförmig strukturierten Kunststoff, der senkrecht
zum Absorber steht, werden weniger Strahlen reflektiert (siehe Abbildung
6-5), so daß die Ausbeute im Vergleich zu den Vakuum-Kollektoren
noch etwas gesteigert werden kann.
Aufbau einer
Sonnenkollektoranlage:
Der Sonnenkollektor sammelt die Sonnenenergie und gibt diese an
das Wärmeträgermedium weiter. Über wärmegedämmte
Leitungen wird die erwärmte Flüssigkeit durch einen Wärmetauscher
und anschließend wieder zurück in den Kollektor geführt.
Der Wärmetauscher gibt die Wärme an den Speicher weiter,
wo sie für Warmwasser und/oder Heizung verwendet wird.
Der Speicher ist dabei das wichtigste an der gesamten Anlage. Wenn
Wärme von den Kollektoren geliefert wird scheint in der Regel
die Sonne, also ist der Wärmebedarf (Stichwort passive Solararchitektur)
zu diesem Zeitpunkt nicht so groß. Wärmebedarf entsteht
am Abend, in der Früh und an Schlechtwettertagen. Darum sollte
der Speicher mindestens so groß dimensioniert werden, daß
er 2 - 3 Tage den Wärmebedarf zumindest für das Warmwasser
decken kann.
Die Steuerung der Anlage hat einen entscheidenden Einfluß
auf den Wirkungsgrad der Anlage. Meßfühler der Kollektor-,
Vorlauf-, Rücklauf- und der Speichertemperatur sind optimal
anzupassen.
Für den Fall, daß über längere Zeit keine Sonne
scheint (Winter) ist eine Zusatzheizung in unseren Breiten unerläßlich.
Diese kann konventionell mit einen Brennwertkessel, Biomasse oder
in naher Zukunft mit einem Sterling Motor oder Brennstoffzelle betrieben
werden.
Bei der Auswahl eines Kollektors sollte
auch darauf geachtet werden, welche Temperaturen er im Betrieb erreichen
kann. Desto höher der Temperaturunterschied zwischen Wärmeträgerflüssigkeit
im Kollektor und Wasser im Speicher, desto höher ist auch der
Wirkungsgrad der gesamten Anlage.
Deshalb die Empfehlung die Kollektoren hintereinander und nicht
parallel zu schalten. Pro Person sollten ca. 2m² Kollektorfläche
installiert werden. Für Schwimmbäder gilt pro 0,5m²
Schwimmbadfläche 1m² Kollektor.
Aus obiger Abbildung kann man sehen,
daß Vakuumkollektoren nur bei geringer Sonneneinstrahlung
besser sind.
6.3. Standortwahl, Einsatzmöglichkeiten,
Speicher
Genehmigung:
Die Genehmigung von Solaranlagen geschieht durch die Bauordnungsämter.
Zuständig für die Gesetzgebung sind die Länder (Landesbauordnungen).
In der Regel sind Solaranlagen genehmigungsfrei, sofern sie an der
Fassade, auf Flachdächern oder in der Dachfläche errichtet
werden. Einige Länder bestehen auf einer Genehmigungspflicht
für Anlagen, die aus dem Baukörper hervorspringen. Weitere
Einschränkungen können durch örtliche Bebauungspläne
oder andere Vorschriften für die bauliche Gestaltung vorgegeben
werden (z. B. denkmalgeschützte Bauten). Vor der Planung einer
Solarthermie-Anlage sollte bei der zuständigen Bauordnungsbehörde
nach bestehenden Vorschriften hinsichtlich der Genehmigung der Anlage
nachgefragt werden.
Standort:
Ein Sonnenkollektor sollte an der Stelle mit der längsten Sonnenscheindauer
im richtigen Neigungswinkel aufgestellt werden. Eine Verschattung
sollte ausgeschlossen werden können.
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Privat |
Gastronomie |
Industrie |
Landwirtschaft |
| Warmwasser |
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| Schwimmbäder |
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| Wasser-Aufbereitung |
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Einsatz sinnvoll und rentabel |
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Standardisierte Anlagen |
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Einsatz möglich, aber
nur in Sonderformen rentabel |
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Sonderanlagenbau |
Den Ertrag kann man über folgende
Graphik abschätzen. Dies ist jedoch nur ein erster Anhaltspunkt,
da der gesamte Systemwirkungsgrad der verschiedenen Anlagen sehr
unterschiedlich sein kann. Eine Ertragsabschätzung ist nur
mit einem Simulationsprogramm (oder einer langwierigen Handrechnung)
möglich.
Welche Solaranlagen sind auf den Markt verfügbar
und ist Ihre Anwendung sinnvoll und rentabel?
| Abbildung 6-9
zeigt den ungefähren Wirkungsgrad von Solaranlagen in
Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur: [1] |
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Speicher:
Leider ist bei der Nutzung der Solarenergie Angebot und Nachfrage
mit Ausnahme des Warmwasserverbrauchs genau gegenläufig (siehe
Abbildung 6-11).
| Abbildung 6-10
zeigt den Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage bei Sonnenkollektoren:
[2] |
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Darum muß ein geeignetes Speichermedium
gefunden werden, um überschüssige Energie vom Sommer für
den Winter zu speichern. Aber auch um kurzzeitige kalte Tage ohne
Sonneneinstrahlung zu überbrücken muß eine Speichermöglichkeit
vorhanden sein. Um eine große Wärmemenge über einen
längeren Zeitraum zu speichern muß der Speicher (oder
auch Wärmetresor) ausreichend dimensioniert werden, d.h. sein
Volumen muß ausreichend groß und er muß sehr gut
gedämmt sein. Um einen möglichst großen Wirkungsgrad
zu erzielen sollte ein sehr hoher Speicher gewählt werden,
damit sich eine Schichtung im Speicher ausbilden kann. Wasser mit
4 Grad Celsius ist am schwersten und sinkt auf den Boden. Warmes
Wasser steigt auf. Der Wärmetauscher sollte im kältesten
Bereich liegen (also ganz unten), damit der größte Wirkungsgrad
erzielt werden kann.
Die Speicherdimensionierung für den Warmwasserverbrauch kann
mit mindestens 100 Liter Speichervolumen je Person im Haushalt angenommen
werden. Für Heizungsspeicher sind nach oben keine Grenzen gesetzt.
Herkömmliche Speicher bestehen aus Edelstahl, Kunststoff, emaillierten
Stahlspeicher und kunststoffbeschichteten Speicher
Sonderlösung:
Wasser - Eis - Speicher: [3]
[4]
Herr Winfried Hesse aus Bad Reichenhall hat folgendes System mit
nachgenannten Einzelteilen entwickelt:
Er gewinnt mit Hilfe eines Eisspeichers Energie für Warmwasser
und Heizung. Während des Sommers reichen die Solarkollektoren
auf dem Dach aus, um das Gebäude zu versorgen.
| Abbildung 6-11
zeigt das Schema des Wasser-Eis-Speichers: [5] |
 |
Die Funktion der Wärmegewinnung:
Durch die Wärmepumpe bis 4,0 kWh Heizwärme durch nur 1
kWh elektrischer Energie aus sonst ungenutzter Umweltwärme
erzeugt (Leistungszahl = 3,5 - 4,0).
1."Wasser-Eis-Speicher": Für eine externe
Unterbringung eignen sich Regenwassersammler oder Betongruben. Je
nach Hausgröße und Lage beträgt das Volumen 20 bis
30 m³. Wird der Speicher im Keller untergebracht, werden davon
rund 20% benötigt.
2. Pumpe: Sie fördert Wasser vom Grund des Speichers
in einen Verteiler auf den senkrecht angeordneten Verdampfer. Durch
Öffnungen im Verteiler fließt das Wasser beidseitig über
den Verdampfer in den Speicher zurück.
3. Verdampfer: Er ähnelt Flachheizkörpern einer
Zentralheizung und wird von FCKW freiem Kältemittel durchströmt.
Dieses ist gut 5°C kälter als das außen fließende
Wasser und entzieht diesem Wärme. Ist das Wasser auf 0°C
abgekühlt, bildet sich an der Verdampferoberfläche Eis.
Weil dieses Eis den Wärmeübergang behindert, vertauscht
eine Automatik die Funktionen von Wärmeaufnahme (Verdampfer)
und Wärmeabgabe (Kondensator) für einige Sekunden. Auf
der dadurch leicht erwärmten Oberfläche kann sich das
Eis nicht halten, es rutscht herunter, fällt in den Speicher,
zerbricht in kleine Stücke und schwimmt wegen seiner geringeren
Dichte auf der Wasseroberfläche. Es werden 2 bis 4 Verdampferplatten
benötigt ( jeweils 150 cm breit, 60 cm hoch und 2 cm dick).
4. Wärmepumpe: Das Kältemittel wird im elektrisch
betriebenen Kompressor verdichtet und dadurch erhitzt. Das heiße
Gas gibt die Wärme über zwei getrennte Wärmetauscher
(Kondensatoren) mittels Umwälzpumpen an den Heiz- und den Brauchwasser-Pufferspeicher
ab. Danach entspannt sich das Kältemittel beim Passieren eines
Ventiles, kühlt sich dabei stark ab und nimmt im Verdampfer
neue Wärme durch Wasserkühlung/Eisbildung auf. Ein Mikrocomputer
sorgt für rationelle Beladung der Pufferspeicher und für
den stromsparenden Betrieb der Anlage.
5. Solarkollektoren: Etwa 8 bis 12 m² Flachkollektoren
übernehmen die Warmwasserversorgung und in der Übergangszeit
die Heizung. Sie tauen das im Winter eingefrorene Wasser im Frühjahr/Sommer
wieder auf und erwärmen es im Herbst auf gut 40°C, außer,
wenn das Eis zur Raumkühlung im Sommer verwendet wird.
Der Aufwand für das "Wasser-Eis-Speicher-System":
Die Größe des "Wasser-Eis-Speicher " für
ein 150m² Niedrig-Energie-Haus (NEH):
Ein Niedrig-Energie-Haus benötigt 30 bis 70 kWh/m² Heizwärme.
Bei einem mittleren Verbrauch von 50kWh/m² x 150m² = 7.500kWh
pro Jahr. In den vier Wintermonaten davon etwa 80%, plus 4/12 von
3.600 kWh zur Brauchwassererwärmung, abzüglich 1.200 kWh
durch 12m² Solarkollektoren. Somit werden ca. 6.000 kWh benötigt.
Die Wärmepumpe mit einer Leistungszahl von 3,5 benötigt
6.000 : 3,5 = 1.714 kWh Strom und folglich 4.286 kWh "Umgebungswärme".
Wasserkühlung von +40°C auf 0°C (1,16kWh/m³K)
= 46,4kWh/m³, Vereisung von 0°C Wasser zu 0°C Eis =
93,0 kWh/m³, somit 46,4 + 93,0 = 139,4 kWh/m³ Wasser
Die erforderliche Wassermenge im "Wasser-Eis-Speicher "
beträgt 4.286kWh : 139,4kWh/m³ = 30,7m³. Bei einem
2 Meter tiefen Speicher lassen sich wegen des größeren
Volumens von Eis gegenüber Wasser maximal 1,75 Meter Höhe
nutzen, Womit eine Grundfläche von 17,5 m² benötigt
wird.
Kosten:
Ein Niedrig-Energie-Haus (NEH) mit 150 m² Wohnfläche benötigt
folgende Baukomponenten:
1. etwa 12m² Flachkollektoren für die Solaranlage
8.400.- DM
2. einen Wasserspeicher (z.B. einen Regenwassersammler) 10.000.-
DM
3. die Wärmepumpenanlage (mit Wasser- und Luftkühler,
Wärmetauscher
für Heiz- und Brauchwasser, Regelelektronik und
Temperaturfühler) 20.000.- DM
4. abzüglich der zur Zeit gewährten Fördermittel
von etwa 30% (regional sehr unterschiedlich)
- 11.520.- DM
5. zusammen etwa - 26.880.- DM
6. dafür entfällt die sonst übliche Ölheizung
mit Öllager und ein Schornsteinzug,
etwa - 19.000.- DM
Der Mehraufwand (Investition, Anm. d. Autors) beträgt etwa
7.880.- DM.
Betriebskosten bei 150m² Wohnfläche und 50kWh/m²
Heizwärmebedarf pro Jahr:
Der Gesamtenergiebedarf beträgt 11.100kWh pro Jahr (150m²
x 50kWh/m² + 3.600kWh für die Brauchwassererwärmung).
Bei Einsatz des "Wasser-Eis-Speichers " betragen die Betriebskosten
etwa 380.-DM/a (11.100kWh abzüglich 20% durch direkte Energie
der Solaranlage, sowie einer Leistungszahl = 3,5 und 0,15DM/kWh
für den Wärmepumpenstrom).
Die Betriebskosten für eine Ölheizung betragen etwa 694.-DM/a,
(incl. Brauchwassererzeugung mit einem Wirkungsgrad von 80%, sowie
10kWh/Liter und 0,50DM/Liter für Heizöl). Hinzu kommen
noch die jährlichen Schornsteinfegergebühren. Das bedeutet
eine deutliche Senkung der jährlichen Betriebskosten beim Einsatz
des "Wasser-Eis-Speicher "Systems (bei einer Verzinsung
mit 6% der zusätzlichen Investitionskosten betragen die Betriebskosten
380,- DM + 0,06 * 7880,- DM = 853,- DM/a, Anm. d. Autors).
Straßenkollektoren: [6]
Schweizer Wissenschaftler nutzen Straßen als preiswerte Sonnenkollektoren.
Unter der Teerdecke einer Brücke im Kanton Bern haben Sie dazu
eine Art Fußbodenheizung verlegt, dir im Sommer der bis über
60 Grad Celsius heißen Fahrbahn Wärme entzieht, um Sie
im Winter wieder abzugeben. Die Wärme wird dazu im Gestein
nahe der Brücke gespeichert. In 91 Bohrlöchern bis in
einer Tiefe von 65 Metern wurden dazu Leitungsrohre untergebracht,
in denen Wasser zirkuliert. Wie die Betreiber in Konstanz berichteten
läuft die Anlage seit zwei Jahren erfolgreich, die Brücke
fror nicht mehr zu. Bis zu 70% der im Sommer gespeicherten Energie
konnte im Winter wiederverwendet werden. Die Erprobung dauert noch
bis Ende 1997- ähnliche Anlagen bieten sich eventuell für
Rollbahnen auf Flughäfen an.
Eine Verwandtschaft vom Sonnenkollektor in der Straße zum
Wärmekollektor im Gestein ist hier vorhanden.
In diesem Bereich treffen sich die Geothermie und die Solarenergie.
6.4 Simulationsprogramme
[7]
T*Sol
Komfortables Simulations-Programm zur Auslegung und Wirtschaftlichkeitsberechnung
von thermischen Solarkollektorsystemen.
Computersystem: MS-Windows 3.1 oder höher
Preis: DM 850.- (30% reduction for schools/universities)
Sprache: Deutsch + English + Espanol
Kontakt: Dr.-Ing. Gerhard Valentin, Köpenicker Str.
8, D-10997 Berlin
online-WWW-info & Download
Tel. (+49-30) 617917-80 Fax: (+49-30) 617917-88
100734,3476@compuserve.com
Getsolar
Programm zur Berechnung von Solarkollektoranlagen.
Computersystem: MS-DOS
Sprache: Deutsch
Kontakt: Axel Horn, Buchenstraße 38, D-82054 Sauerlach
Preis: ca. 50,- DM
6.5 Markt, Preise:
In Deutschland ist der Markt für Sonnenkollektoranlagen stetig
am wachsen. 1992 wurden 140 000 m² Kollektorfläche montiert.
Die Aufteilung war mit 60.000 m² Flachkollektoren, 40 000 m²
Vakuumkollektoren und 40 000 m² Schwimmbadabsorbern recht gleichmäßig.
In den darauffolgenden Jahren verschieben sich die Anteile etwas.
Im Jahr 1995 ist doppelt so viel Kollektorfläche (300 000 m²)
montiert worden. Mit ca. 170 000 m² konnten die Flachkollektoren
Ihre Spitzenstellung noch weiter ausbauen. Die Vakuumkollektoren
konnten sich nur um 10.000 m² verbessern. Mit 80.000 m²
montierten Absorbern haben diese den Vakuumkollektoren Rang 2 abgelaufen.
Die Tendenz geht also weg von den Vakuumkollektoren und hin zu den
billigeren und fast so guten Flachkollektoren.
| Abbildung 6-12
zeigt die jährlich in Deutschland installierte Kollektorfläche:
[8] |
 |
Für Solaranlagen ist die Kostenaufteilung ähnlich wie
bei den PV-Anlagen. Auch hier sind die Kosten für die Kollektoren,
wie bei den PV-Anlagen die Module, am teuersten (36%). Danach kommt
der Speicher (26%, bei den PV-Anlagen wäre das der Wechselrichter)
und die Montage mit 21% der Kosten. Allerdings kommen nun noch die
Solarstation (Erläuterung siehe unten) und sonstige Kleinteile
hinzu (insgesamt 17%).
| Abbildung 6-13
zeigt die durchschnittliche Aufteilung der Kosten einer thermischen
Solaranlage: [9] |
 |
Interessant ist auch die Aufteilung für
die teuerste Anlage (Komplettpreis 19.315,- DM) und der billigsten
Anlage (7248,- DM) für ein EFH.
| Abbildung 6-14
zeigt die Kostenaufteilung der billigsten, teuersten und Durchschnittsanlage:
[10] |
 |
Speicherpreise:
| Kunstoffspeicher |
ca. 2000,- DM |
| Emaillierter Stahlspeicher |
1.400,- bis 3.900,-
DM |
| Edelstahlspeicher |
2.700,- bis 4000,- DM |
| Kunststoffbeschichteter
Stahlspeicher |
2.500,- bis 3.200,-
DM |
Neben den Komponenten Kollektor, Speicher
und Regelung sind noch eine Vielzahl von Kleinteilen zum Betrieb
einer Solaranlage nötig. Immer häufiger werden diese Kleinteile
in einem Gesamtpaket als vormontierte Solarstation angeboten.
| Abbildung 6-15
zeigt die Komponenten einer Solarstation: [11] |
 |
Solarstation:
| Solarstation (einfach) |
400,- bis 600,- DM |
| Solarstation mit Anbindung
Brauchwasser |
600,- bis 900,- DM |
| Wie oben jedoch mit
Anbindung für Nacherwärmung |
850,- bis 1.200,- DM |
Montage:
Die Montage sollte für ein EFH in ungefähr
20 Arbeitsstunden zu schaffen sein. Bei 85,- DM/h wären dies
ca. 1700,- DM.
6.6 Wirtschaftlichkeitsrechnung
Hierbei ist vor allem der Preis je gewonnener
kWh interessant, welche Wärmegestehungskosten (WGK) genannt
wird. In der Marktübersicht für thermische Solaranlagen
ist eine Graphik mit den ungefähren WGK für verschiedene
Anlagentypen angegeben. Dabei ist mit einer Verzinsung des eingesetzten
Kapitals von 4%, einer Lebensdauer von 20 Jahren (damit eine Abschreibung
der Investitionskosten über 20 Jahre) und Wartung, Reparatur
inklusive Stromverbrauch der Umwälzpumpen mit 100,- DM/a
gerechnet worden. Auch die Preise für Öl und strombetriebene
Anlagen sind zum Vergleich angegeben.
| Abbildung 6-16
zeigt die Wärmegestehungskosten für verschieden
Anlagentypen im Vergleich: [12] |
 |
Beispielrechnungen:
Neubau EFH in Niedrigenergiebauweise von Martin Runge in Gröbenzell
bei München:
Die Ertragsrechnung wurde dem beiliegenden Angebot entnommen (siehe
Anlage).
Energieverbrauch laut Wärmebedarfsrechnung 36 kWh pro m²
und Jahr.
Warmwasserbedarf: 80 l/d (für 2-Personen Haushalt)
Kellerheizung: 35 m² mit 80W/m²
Kollektorfläche: 9,44 m²
Angebot:
2 Stück Paradigma 500 inkl. 10l Solarträgermedium: 5.650,-
DM
Dacheindeckrahmen für 2 Kollektoren: 1,100.- DM
LOW FLOW Solarstation 2.100,- DM
10m Kupferrohr inkl. Isolierung: 150,- DM
Regelung inkl. Fühler: 450,- DM
Dito 600 Kombispeicher: 3.700,- DM
Montage, Inbetriebnahme: 900,- DM
SUMME: 14.050,- DM
MwSt.: 2.107,50 DM
Endbetrag: 16.157,50 DM
Lieferung frei Haus
Ertragsabschätzung:
| Ertragsabschätzung:
Höhe ü. NN: |
550m |
Zirkulationsverluste: |
37% |
| Breitengrad: |
48° 11´ |
Kollektorkreislauflänge: |
10m |
| Kollektorneigung |
40° |
Wärmeträger |
35% Antifrogen |
| Kollektororientierung |
30° |
Rohrdurchmesser |
18 mm |
| Kollektordurchsatz: |
20 kg/hm² |
Isolierungsdicke: |
30 mm |
| Kollektoinhalt |
0,48l/m² |
Kollektordurchsatz: |
188,8 kg/h |
| Verlustfaktor |
3,399 W7m² |
Fließgeschwindigkeit: |
0,25 m/s |
| Opt. Wirkungsgrad |
79% |
Druckverluste |
26,77 mbar |
| Anzahl der Kollektoren |
2 |
Wärmeverluste |
1,638 kWh/d |
| Speicherinhalt: |
600 l |
WW-Nutzwärmebedarf |
4,454 kWh/d |
| Kaltwassertemperatur |
12°C |
Echter WW-Wärmebedarf |
6,092 kWh/d |
| Warmwassertemp |
60°C |
Heizungswärmebedarf: |
18.060 kWh/a |
| Wärmetauscherleistung: |
300 W/m²K |
|
|
Ergebnisse:
| Monat
|
Solarstrah-
lung in kWh |
Wärmebe-
darf in kWh |
Zusatz
energie kWh |
Sonnenen-
ergie kWh |
Deckungs-
grad in % |
Wirkungs-
grad in % |
| Januar
|
475 |
3175 |
2955 |
220 |
7 |
46 |
| Februar
|
689 |
2530 |
2204 |
326 |
13 |
47 |
| März |
1011 |
2428 |
1935 |
493 |
20 |
49 |
| April |
1267 |
1447 |
818 |
629 |
43 |
50 |
| Mai |
1435 |
935 |
117 |
818 |
87 |
57 |
| Juni |
1422 |
544 |
0 |
870 |
160 |
38 |
| Juli |
1503 |
562 |
0 |
884 |
157 |
37 |
| August |
1364 |
562 |
0 |
816 |
145 |
41 |
| September |
1233 |
905 |
196 |
709 |
78 |
58 |
| Oktober |
875 |
1868 |
1383 |
486 |
26 |
55 |
| November |
514 |
2350 |
2081 |
269 |
11 |
52 |
| Dezember |
373 |
3175 |
2987 |
188 |
6 |
50 |
| Jahr |
12314 |
20482 |
14676 |
6709 |
32% |
54% |
Spezifischer Ertrag von 710,7 kWh/m².
Es werden keine Fördergelder in Anspruch genommen. Möglich
wären 1.500,- DM aus der Bundeskasse gewesen.
Hier die Rechnung, wie sie in der Marktübersicht für thermische
Solaranlagen gerechnet wurde:
| Förderung |
keine |
50% Förderung |
| Komplettpreis Solaranlage |
16.157,5 |
8.078,75 |
| abzüglich Speichergutschrift |
-2.000,- |
-2.000,- |
| Investitionskosten |
14.157,50 |
6.078,75 |
| Abschreibung (20 Jahre)
in DM/a |
707,875 |
303,9375 |
| Zinsbelastung (4 %/a) |
1.041,7 |
447,29 |
| Betrieb und Wartung
in DM/a |
100,- |
100,- |
| jährliche Kosten
gesamt |
1.855,575 |
851,2275 |
| Jährlicher Solarenergieertrag |
6709 kWh/a |
6709 kWh/a |
| solare Wärmegestehungskosten |
0,277 DM/kWh |
0,127 DM/kWh |
Nun eine Rechnung mit Berücksichtigung
folgender Parameter (Kapitalwertmethode):
Die Investitionskosten werden mit 16.157,50 DM angenommen, da Herr
Runge keine Förderung in Anspruch nimmt. Die Abschreibung pro
Jahr bei einer Lebensdauer von 20 Jahren ist 807,875 DM/a. Die Inflationsrate
wird mit 2% geschätzt, der Darlehenszins beträgt 6,5%
mit 10 Jahre Tilgung. Betrieb und Wartung werden mit 200,- DM/a
gerechnet. Dies ergibt Wärmegestehungskosten (WGK) von 0,35
DM/kWh.
Bei einer Zinsbelastung von nur 4% über 20 Jahre und keiner
Berücksichtigung der Inflation ergeben sich 0,327 DM/kWh. Wenn
die Wartung auf 50,- DM/a reduziert wird ergeben sich 0,305 DM/kWh.
Hätte Herr Runge eine Förderung von 1.500,- DM in Anspruch
genommen, eine Verzinsung des Kapitals über die Lebensdauer
mit 4% und Wartungskosten von 100,- DM/a, betrügen die WGK
0,312 DM/kWh.
Fazit:
Herr Runge hat eine preisgünstige Anlage bekommen, die Ihm
auf Umweltfreundliche Art Wärme liefert. Allerdings ist eine
solche Anlage immer noch teurer (27,7 Pf/kWh) als eine vergleichbare,
Öl-befeuerte Anlage (ca. 10 Pf/kWh).
PHÖNIX-Anlage: [13]
Die PHÖNIX-Anlage ist eine der billigsten auf den Markt. Sie
kostet für einen Haushalt mit bis zu 9 Personen 7.950,- DM
inkl. MwSt. Hierin ist enthalten:
3 Flachkollektoren mit insg. 8,1 m², Montagesatz, Solarstation,
Solarsteuerung, Solarspeicher (500l), thermostatischer Brauchwassermischer
und 11 kg Frostschutzmittel.
Der Ertrag der Anlage wird nach den Standortfaktoren von Herrn Runge
übernommen mit 700 kWh/a m² Kollektorfläche auf 5670
kWh/a (8,1 * 700 kWh/m²a).
Ohne Montagekosten:
Die WGK betragen mit 6,5% Darlehenszinsen über 10 Jahre gerechnet,
100 DM/a Wartung und 2% Inflation 0,204 DM/kWh. Mit einer Förderung
von 1.500 DM ergeben sich 0,169 DM/kWh.
Mit Montagekosten:
Die Montagekosten werden auf 4.400,- DM geschätzt (sichere
Seite). Die restlichen Angaben wie oben. Damit WGK ohne Förderung
0,308 DM/kWh, mit Förderung 0,273 DM/kWh.
Eine Untersuchung für die Abhängigkeit der WGK vom Ertrag
je m² Kollektorfläche mit Förderung von 1.500 DM,
Montagekosten von 4.400 DM und Inflationsrate von 2% ergab folgendes
Ergebnis. Die rote Linie ist eine Trendlinie. Die Formel rechts
unten im Diagramm gibt die Funktion der Trendlinie an.
Beispielanlage MFH in Starnberg seit 1977
1977 wurde beim Neubau unseres Hauses eine Kollektoranlage, bestehend
aus 6 Flachkollektoren mit jeweils 2 m² Grundfläche, auf
ein 34° geneigtes Dach mit 20° Sonnenazimut nach Westen
eingebaut.
Die Kollektoren hatten damals noch eine einfache Folienabdeckung,
was dazu führte, dass in den ersten 2 - 3 Jahren jeweils die
unteren Befestigungsrahmen durch herabrutschenden Schnee beschädigt
und so die Kollektoren undicht wurden.
Die ersten Kollektoren wurden durch die Herstellerfirma durch zweilagig
abgedeckte Folien-Falchkollektoren kostenlos ersetzt.
Die ganzen Anschlüsse und Blechverwahrungen am Dach mussten
jedoch wieder neu hergestellt werden, da zum Zeitpunkt 1977 bei
der Erstellung des Gebäudes der Einbau der Sonnenheizungsanlage
noch genehmigungspflichtig war und die Anlage in das Dach integriert
werden musste.
Auch die zweite Generation dieser Solarflachkollektoren mit Folienabdeckung
hatte nur eine Nutzungsdauer von etwa 5 Jahren, da das Hauptproblem,
der herabrutschende Schnee, hierbei nicht berücksichtigt wurde.
Auch bei dieser Generation der Kollektoren wurde durch das Herabrutschen
des Schnees jeweils der untere Befestigungswinkel ausgerissen, wodurch
Luft in die Zwischenräume eintrat, Kondensatbildung und Rost
entstanden.
Die Herstellerfirma erklärte sich daraufhin bereit, bei Zuzahlung
des halben Preises die dritte Generation von Solarflachkollektoren
zu liefern.
Dies sind jetzt Flachkollektoren mit Acrylabdeckungen, wobei die
Acrylabdeckung über den unteren Befestigungwinkel hinausreicht.
Diese Kollektoren arbeiten seitdem störungsfrei mit Ausnahme
eines Kollektors, dessen Acrylabdeckung vermutlich infolge eines
Hagelschadens einen Riß bekam. Dieser konnte derzeit jedoch
noch mit Silikon abgedichtet werden.
Das 1977 eingebaute Heizungsschema ist in der Anlage in der Skizze
dargestellt.
Da von Anfang an ein Wärmemengenzähler eingebaut war,
konnte die eingebrachte Energie genau abgelesen werden.
Dazu ist jedoch festzustellen, dass erst nachträglich eine
Rückschlagklappe in den Solarkreislauf eingebaut wurde, da
sich sonst während des Heizbetriebs mit dem Heizkessel jeweils
eine Umkehrung des Solarkreislaufs ergab und damit die Luft über
die Kollektoren geheizt wurde.
Weiteres wurde später, etwa 1985 oder 1988, eine Sperre dahingehend
eingebaut, daß sich während des Solarbetriebs die Boilerladepumpe
nicht einschaltet.
Ursprünglich schaltete sich diese immer ein, sobald die Sonnenheizung
in Betrieb ging, da durch das Mischen des Wassers im Boiler kühleres
Wasser an das Thermostat der Heizung gelangte und somit die Heizung
in Betrieb setzte.
Die in dem Heizungsschema dargestellte Anlage ist so geschaltet,
daß tagsüber der Heizkessel die Heizleistung übernimmt
und nachts die Wasser/Wasser-Wärmepumpe. Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe
hat eine Leistung von etwa 8 kW, der Heizkessel eine von etwa 16
kW.
Kosten:
Die zusätzliche Anlage ohne Wärmepumpe kostete 1977 etwa
12.000,- DM zu der normalen Heizungsanlage.
1980 wurden Reparaturarbeiten in Höhe von etwa 5.000,- DM fällig,
um die beschädigten Kollektoren auszutauschen (die Kollektoren
waren kostenlos).
1985/88 war nochmals ein Betrag von 10.000,- DM fällig, einmal
zur Bezahlung des halben Preises für die Sonnenkollektoren
sowie zur Neuerstellung der Blechverwahrung und der Anschlüsse.
Die eingebrachte Leistung beträgt etwa 61.000 kWh in 20 Jahren,
daraus kann der erzielte kWh-Preis ermittelt werden.
Bei einer Betrachtung über 20 Jahre und einer Abschreibung
der Investitionskosten über 20 Jahre, bzw. der Reparaturkosten
über 10 Jahre mit einer Verzinsung von 6,5% über 10 Jahre
und einer Inflationsrate von 2% ergeben sich WGK von 0,871 DM/kWh
(heutiger Stand).
Bei einer Lebensdauer von 30 Jahren, Abschreibungen über 20
Jahre und Darlehen wie oben, ergeben sich WGK von 0,577 DM/kWh (ohne
Inflation 0,514 DM/kWh).
Eine Grafik verdeutlicht, den Einfluß des Ertrages auf die
WGK. Mit 254 kWh/m² Kollektorfläche (3050 kWh/a) ist die
Ausbeute gering. Herr Runge erreicht bei seiner Anlage 710 kWh/m²a.
Bei diesem Ertrag würden die WGK 0,21 DM/kWh betragen.
Die geringe Ausbeute ist auf eine veraltete Regelungstechnik zurückzuführen.
Die Wärmeträgerpumpe ist nicht regulierbar, so daß
eine Feineinstellung für den bestmöglichen Wirkungsgrad
fehlt.
6.7 Fazit Sonnenkollektoren,
Absorber
Absorber sind nur für Schwimmbäder oder für Gegenden
mit hoher Sonneneinstrahlung (über 1500 kWh/m²a) interessant.
Hier ist eine Wirtschaftlichkeit gegeben (WGK ca. 8 Pf/kWh). Viele
Schwimmbäder rüsten Ihre Anlagen bereits auf Absorberanlagen
um.
Sonnenkollektoren für EFH und MFH sind bei den derzeitig vorhandenen
Energiepreisen mit 0,10 DM/kWh keine wirtschaftliche Lösung
der Heiz- und Warmwasserkosten (WGK ca. 25 Pf/kWh und höher).
Allerdings kann eine Elektroheizung durch eine wirtschaftlichere
Solarheizung ersetzt werden.
Für Großanwendungen ist abhängig von dem Umfeld
ein wirtschaftlicher Einsatz möglich.
Einen Heizkostenvergleich haben zudem die Stadtwerke München
(Adresse Anhang) 1992 in Auftrag gegeben. Wer sich dafür interessiert
kann hier nachschlagen.
Falls eine Energiesteuer in nächster Zeit eingeführt werden
sollte, ändert sich auch die Wirtschaftlichkeit. Eine Investition
in eine Solaranlage kann schon heute, falls eine Energiesteuer in
naher Zukunft eingeführt wird, wirtschaftlich werden.
Eine kWh Heizenergie wird durch eine Ölheizung mit 0,173l produziert.
Das sind mit 0,58 DM/l 0,10 DM/kWh. Bei einem Preis von 1,74 DM/l
würde die kWh 0,30 DM kosten.
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[1]Quelle:
thermische Solaranlagen, Marktübersicht, Öko-Institut e.V.[zurück]
[2] Quelle: Marktübersicht Thermische
Solaranlagen, Öko-Institut e.V. [zurück]
[3] Quelle: Frankfurter Allgemeine
Zeitung vom 16. Juli 1996 Seite T2 [zurück]
[4] Quelle: http://ourworld.compuserve.com/homepages/hgrasshoff/system.htm
[zurück]
[5] Quelle: http://ourworld.compuserve.com/homepages/hgrasshoff/system.htm
[zurück]
[6] Quelle: Süddeutsche Zeitung vom
26-9-1996 Umwelt - Wissenschaftsteil [zurück]
[7] Quelle: Server der TU Berlin, Fachgebiet
erneuerbare Energien [zurück]
[8] Quelle: http://www.uni-muenster.de/energie[zurück]
[9] Quelle: Marktübersicht thermische
Solaranlagen, Öko-Institut e.V.[zurück]
[10] Quelle: Marktübersicht thermische
Solaranlagen, Öko-Institut e.V.[zurück]
[11] Quelle: Marktübersicht thermische
Solaranlagen, Öko-Institut e.V.[zurück]
[12] Quelle: Marktübersicht thermische
Solaranlagen, Öko-Institut e.V.[zurück]
[13] Quelle: http://www.lifeart.de/phoenix6.htm [zurück]
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