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Diplomarbeit |
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Analyse der Möglichkeiten
des Einsatzes von regenerativen Energien im Wohnungsbau. Es ist
zunächst zu untersuchen, welche (aktiven) Verfahren zur Energiegewinnung
bzw. Energieumwandlung und welche (passiven) Verfahren zur Energieeinsparung
zum Einsatz kommen können. Dabei sind auch Kombinationsmöglichkeiten
zu betrachten. Die Verfahren sind dann hinsichtlich Ihrer Leistungsfähigkeit
und ihrer Kosten zu bewerten. Damit die Bewertung zu praktischen
Aussagen führt, ist es notwendig Einsatzbereiche (Nutzung)
bzw. Gebäudetypen zu definieren, anhand derer die Leistungsfähigkeit
und die Kosten der Systeme konkretisiert
werden können. Vergleiche sollten zu konventionellen Energien
erstellt werden. Mögliche und realistische Einsatzbereiche
sind abzugrenzen.
Ein Hinweis auf die Problematik des Rohstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen
soll mitbetrachtet werden.
Folgende Zahlen dienen der Erkennung des Einsparpotentials von Energie:
Allein für Heizung
und Warmwasser werden 62% der verbrauchten Energie im Haushalt (gesamter
privater Energieverbrauch) verwendet; das sind ca. 40% der insgesamt
verbrauchten Energie in ganz
Deutschland. Die privaten KFZ verbrauchen 31%, Geräte 6% und
das Licht nur 1%. Die Werte
für die Art der Energieerzeugung entnehmen Sie dem nachfolgendem
Diagramm. Angenommen, daß man alle Wohnungen in Deutschland
auf einen Energieverbrauch von 5 l Heizöl pro m²
bringt
(derzeitiger Durchschnitt 22 l pro m², siehe Kapitel 3), so
könnte man ca. 30% des Primärenergieverbrauchs in Deutschland
einsparen.
Abbildung 1-1 zeigt die Energieerzeugung (1.Reihe von links) und
den Verbrauch in Haushalten in der BRD 1993: [1]
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Es sollten möglichst auch Verfahren
der Energiespeicherung mit in die Untersuchung aufgenommen werden,
da gerade die Diskrepanz von Energieangebot und -nachfrage ein erhebliches
Problem bei der Nutzung regenerativer Energien darstellt.
In einem zweiten Schritt sind Entwicklungspotentiale aufzuzeigen
und auch die voraussichtliche Kostenentwicklung darzustellen, die
für den Endkunden wichtig ist.
Zuletzt können Vermarktungsmöglichkeiten von Wohnungen
untersucht werden. Diese Thematik bewegt sich im Bereich des Marketing,
so daß hier Marktanalysen und Untersuchungen zum Kaufverhalten
herbeigezogen werden müßten. Es geht aber auch darum,
im Sinne eines aktiven
Marketing potentiellen Anbietern Argumente für den Bau solcher
Wohnungen zu liefern. Dies
auch vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Baumarktes, der die
konventionelle Bauunternehmung zum Umdenken zwingt.
| Im Rahmen dieser Diplomarbeit
werden folgende Themen nicht näher behandelt: |
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- Wasserkraft, da
Sie bereits in der BRD zu über 90% genutzt wird: technisches
Potential 24,7 TWh/a, derzeitige Stromerzeugung durch Wasserkraft
(1994): 22,3 TWh/a
- Geothermische Heizkraftwerke, da Sie nicht verallgemeinert
werden können; es sind immer Individuallösungen
(lediglich das Beispiel in München-Riem wird näher
betrachtet).
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| Angesprochen werden
folgende Themen: |
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- Wärmepumpen/Sterling-Motoren
- Solararchitektur
- Biomassennutzung
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| Genauer betrachtet
werden: |
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- Windkraftanlagen
(WKA)
- Kollektoren/Absorber
- Photovoltaik
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[1] Quelle: Prospekt
Energie-Projekt Berg
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