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Diplomarbeit |
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12.1
Allgemeine Daten
Um einen Überblick über die Bekanntheit und Akzeptanz
von erneuerbaren Energiequellen in der Bevölkerung um Starnberg
zu bekommen, habe ich einen Fragebogen entworfen (siehe Anlage).
Berücksichtigt wurde dabei auch, dass man einen späteren
Rückschluss auf verschiedene Marketing- Strategien entwickeln
kann.
Aus finanziellen Gründen wurde die Umfrage auf das Stadtgebiet
von Starnberg und der Maxhöhe (Gemeinde Berg) begrenzt. Es
wurden nur Gebiete mit reiner Wohnnutzung ausgewählt. Diese
sind Starnberg Schloßbereich, Percha-Nord und Maxhöhe.
Fakten zu Starnberg:
Einwohnerzahl: ca. 21.000; Lage: südlich von München am
Nordende des Starnberger Sees gelegen.
Überdurchschnittliches
Einkommen der Bevölkerung.
In Percha-Nord, einem Gemeindeteil der Stadt Starnberg, ist
der Mittelstand angesiedelt. Die Bebauung besteht vorwiegend aus
EFH.
Die Maxhöhe ist ein kleiner Gemeindeteil der Gemeinde
Berg (Landkreis Starnberg). Städtebaulich überwiegt die
Villenstruktur; bei den Bewohnern dort wird ein überdurchschnittliches
Einkommen verzeichnet.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Maxhöhe
wird bereits
eine WKA betrieben (siehe auch Energie-Projekt Berg).
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© mit freundlicher Genehmigung
der Kartographie Huber |
Insgesamt wurden 550 Umfragen verteilt.
121 kamen zurück, was einer Rücklaufquote von 22% entspricht.
12.2 Auswertung
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Zu Frage 1:
Der Bekanntheitsgrad von WKA (92,6%),
Solarzellen (86,9%) und Sonnenkollektoren (88,5%) ist sehr
hoch. Geothermie (42,6%) und Biomasse (38,5%) sind weniger
geläufig.
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| Berücksichtigt
man das Alter der Befragten, erhält man folgende Ergebnisse:
In den Altersgruppen bis 40 Jahre sind WKA zu 100% bekannt.
Dieser Bekanntheitsgrad nimmt mit zunehmenden Alter ab. Der
Trend verläuft bei den Anlagentypen analog.
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| Grundsätzlich
steigt die Bekanntheit der einzelnen Anlagentypen mit dem
Ausbildungsabschluß. Eine Ausnahme sind die Meister,
Sie kennen im Schnitt mehr Anlagentypen (Kollektoren 100%,
Geothermie 84%, Biomasse 55% und WKA 91%) als die höher
einzustufenden Befragten mit Hochschulabschluß. Einzig
bei den Solarzellen (82%) fallen die Meister etwas zurück.
Beeindruckend ist auch, daß die jüngere Generation
von der Schule (Abitur, Realschule, Hauptschule) 100% bei
den WKA erreichen. Die Hauptschüler fallen auf, da Sie
keine Biomassen- und Geothermieanlagen kennen. Auch sonst
haben Sie die schlechtesten Werte (Kollektoren 67%, Solarzellen
67%).
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| Zu Frage 2:
20% der Befragten haben sich
schon einmal nach einer Förderung erkundigt.
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| Zu Frage 3:
Man erkennt hier, daß die
Stadt wesentlichen Anteil an der Entwicklung für Anlagen
im alternativen Bereich hat (25%). Gefolgt mit jeweils 22%
wird die Stadt als erste Anlaufstelle von den Ingenieurbüros
und Freunden. Das Land erreicht 17% und der Bund bzw. die
Stadtwerke/EVU erreichen 8% bzw. 6%.
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Zu Frage 4:
Das Interesse an den Anlagentypen zeigt, daß Sonnenkollektoren
(54,1%) und Solarzellen (51,6%) die beliebtesten Anlagen sind.
Dabei können die Sonnenkollektoren sogar noch ein kleines
Plus verzeichnen. Das Interesse an WKA (13,9%) ist trotz der
hohen Bekanntheit relativ gering. Die Geothermie nimmt - vermutlich
- wegen Ihrer Unbekanntheit den vorletzten Platz einnehmen
(6,6%). Die Biomasse (4,1%) rangiert auf den letzten Platz.
Gründe hierfür sind die geringe Bekanntheit sowie der zu erwartende
hohe Wartungsaufwand. |
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Bei Betrachtung der Altersstruktur
fällt auf, daß junge Leute vor allem an Solarzellen
interessiert sind (79% der bis 25jährigen im Vergleich
zu 32% bei den bis zu 60jährigen). Grund ist die größere
Technikbegeisterung der jungen Leute. Wohingegen bei den Sonnenkollektoren
mehr die ältere Generation sich angesprochen fühlt
(29% bei den bis zu 25jährigen zu 60% bei den über
60jährigen). Für die junge Generation ist diese
Technik zu alt. WKA sind bei der älteren Generation bevorzugt
(27%) im Vergleich zum Rest (ca. 14%). Biomasse wird am meisten
von den bis 40jährigen genannt (14%). Geothermie ebenfalls
von den bis 40jährigen (13%) und von den über 60jährigen
(20%). Die gelbe Kurve mit
den Solarzellen wird sich in den nächsten 10 Jahren bedingt
durch das voranschreitende Alter nach vorne verschieben, d.h.
die jetzt jungen Leute werden dann in die kaufkräftige
Region der 30 bis 40jährigen geraten. Hier entsteht ein
interessanter Zukunftsmarkt.
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Von Interesse für
eine eventuelle Marketingstrategie ist zu wissen, welche Bewohner
von EFH und MFH mit Anlagen zur regenerativen Energiequellen
zum Kauf bewogen werden könnten. Dabei stellt sich heraus,
daß Sonnenkollektoren von 65% der EFH-Besitzer als Interessante
Anlage für Sie eingestuft werden, dies kann man als gutes
Verkaufsargument gelten lassen. Dagegen interessieren sich
3% für Sonnenkollektoren von den Bewohnern von MFH mit
über 6 WE. Bei den Solarzellen ist es reziprok. Hier
interessieren sich 63% der Bewohner von MFH, 56% der Bewohner
von MFH und 40% der EFH-Besitzer für eine PV-Anlage.
Die restlichen Anlagen (WKA, Geothermie und Biomasse) werden
im allgemeinen von den Bewohnern in größeren MFH
bevorzugt.
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| Ein Vergleich zwischen
dem Interesse an den einzelnen Anlagentypen und dem Eigentumsverhältnissen
zeigt, daß generell die Mieter größeres Interesse
zeigen als die Eigentümer. Besonders deutlich wird dies
dabei bei den Solarzellen. Hier melden 70% der Mieter Interesse
an einer Anlage und nur 42% der Eigentümer. Einzige Ausnahme
bei diesem Trend bilden die Sonnenkollektoren. Hier wollen
mehr Eigentümer (56%) eine Anlage als Mieter (52%).
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| Zu Frage 5:
48% der Befragten akzeptieren
eine WKA in Ihrer Nachbarschaft, 20% mit Auflagen und 28%lehnen
eine WKA ab. Meistens wurde als Ablehnungsgrund eine Lärmbeeinträchtigung
genannt. Nur für den Eigenbedarf genutzte WKA spielen
dabei keine Rolle (2%).
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| Bei der Umfrage in
der Maxhöhe (WKA in unmittelbarer Nachbarschaft in Betrieb)
sind leider von 85 ausgegebenen Umfragen nur 10 zurückgekommen
(Rücklaufquote 12%). Dennoch ist hier festzustellen,
daß der überwiegende Teil (80%) eine WKA gar nicht
(40%) oder nur mit Auflagen (40%) akzeptiert. Nur 20% befürworten
eine WKA.
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Zu Frage 6:
Hier ist interessant zu sehen, daß
die Meinungen sehr stark auseinandergehen können. 27%
der Befragten gaben an, daß nichts wirtschaftlich sei.
Wohingegen die Windkraft mir 34,4% als am meisten von den
Befragten mit wirtschaftlich angesetzt wurde. Was auch ungefähr
der Realität entspricht.. Danach folgen de Sonnenkollektoren
mit 33,6%. Hier könnte man sich schon wieder streiten,
ob Sie wirklich wirtschaftlich in unseren Breiten sind. Eine
völlig falsche Meinung besteht allerdings bei den Solarzellen,
wo 30,3% der Befragten Sie als wirtschaftlich angaben. Dies
ist natürlich bei einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung
nicht gegeben.
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Analysiert man die Wirtschaftlichkeitsangaben
unter Berücksichtigung der Eigentumsverhältnisse, so erhält
man folgende Ergebnisse:
Mieter halten WKA, Solarzellen, bzw. Sonnenkollektoren je zu 36%
wirtschaftlich.
Eigentümer hingegen halten WKA zu 34%, Solarzellen zu 27% bzw.
Sonnenkollektoren zu 32% für wirtschaftlich.
Zu Frage 7:
55% der Befragten beantworteten diese Frage mit „Ja“,
25% mit „Nein“. Die restlichen 20% knüpften Ihre Zustimmung
an bestimmte Bedingungen (z.B. nur geringe Mehrkosten, Ausstieg
aus der Kernenergie). |
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| Interessant ist auch
die Alterstruktur der kritischen Bevölkerung. Sie sind
in der Gruppe der 40 bis zu 50 Jährigen. Dort sind die
meisten Nein-Sager (30%), die bedingten Ja-Sager (30%) und
die wenigsten Ja-Sager mit 43%. Am meisten Bereitwilligkeit
mehr zu bezahlen kommt nicht von der jungen Bevölkerung,
sondern von den über 60jährigen (80%).
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Als Tendenz zeichnet
sich ab, daß die Bewohner von MFH eher bereit sind,
mehr Kosten für regenerative Energien zu tragen als die
Bewohner von EFH.
Wenn man einen durchschnittlichen Verbrauch
von ca. 4850 kWh/a für einen 3-Personen Haushalt annimmt
(siehe Kapitel 3), so würde dieser Haushalt im Durchschnitt
404 kWh pro Monat verbrauchen Seine monatliche Belastung
beträgt bei einem Preis von 0,192 DM/kWh ca. 77.- DM
pro Monat.
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Bei freiwilligen Mehrkosten von ca. 15.- DM/Monat könnte man
0,23 DM/kWh verlangen, was einer Vergütung der Stromeinspeiser
aus regenerativen Energiequellen von ca. 0.207 DM/kWh entspricht.
Wird der Energieverbrauch für den Haushalt nur mit 3000 kWh/a
angenommen, so könnte man 0,227 DM/kWh als Stromeinspeiser
bekommen.
Bei einer freiwilligen Mehrzahlung von 25.- DM pro Monat und einen
Verbrauch von 3000 kWh/a würde der Stromeinspeiser 0,263 DM/kWh
als Vergütung bekommen.
Bei diesen Preisen rechnen sich WKA, Kraft-Wärme-Anlagen und
Biomassenanlagen.
Die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen ist erst ab 1,50 DM/kWh gegeben.
Bei einem angenommenen Verbrauch von 3000 kWh/a fallen somit Mehrkosten
von 370,- DM pro Monat an (Gesamtbelastung 417,- DM/Monat)
Zu Frage 8:
Der Großteil der Befragten ist bereit, Mehrkosten in Höhe
von 10 DM bis 25 DM/Monat zu tragen. Mehrmals wurde die Bedingung
gestellt, daß mit den Mehrkosten der Ausstieg aus der konventionellen
Energieerzeugung finanziert werden sollte. Ein Befragter gab
sogar als Mehrkosten bis zu 100.- DM/Monat an. |
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| Eine Aufteilung nach
der Altersstruktur zeigt, daß die Generation der bis
50jährigen am wenigsten Bereit ist mehr zu bezahlen.
Dagegen die angrenzenden bis 40jährigen am meisten. Allgemein
ist der Trend zu sehen, daß die jüngere Generation
mit dem größeren Umweltbewußtsein auch bereit
ist etwas dafür zu bezahlen, was man von der älteren
Generation nicht sagen kann. Siehe dazu auch Frage 7.
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Um einen besseren Überblick zu erhalten,
wird obige Grafik in 2D-Diagrammen unterteilt nach Altersgruppen
dargestellt. Die rote Linie ist eine Trendlinie und soll zur besseren
Vergleichbarkeit der einzelnen Diagramme dienen.
Nun kommen die Angaben
zur Person des Befragten:
Zu Frage 9:
Die meisten Befragten gaben als Alter
bis 60 Jahre an (25,4%). Als zweite Gruppe kam die der bis
50 Jährigen mit 24,6%. Der Rest ist je Gruppe mit ca.
12% vertreten. |
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Zu Frage 10:
Die typische Bebauung in den ausgewählten
Verteilungsgebieten waren EFH (49,2%). Danach kamen MFH mit
bis zu 6 Wohneinheiten (35,2%) und danach MFH über 6
Wohneinheiten (14,8%).
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Zu Frage 11:
64% der Befragten wohnen in Ihren eigenen vier Wänden,
36% zur Miete.
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Zu Frage 12:
Der Bildungsstand in der Region kann mit gut bis sehr gut
angenommen werden. 54% der Befragten verfügen über
einen Hochschulabschluss. Dabei wurde in der Auswertung darauf
geachtet, dass bei Mehrfachnennungen folgende Reihenfolge
für die endgültige Berufsausbildung angenommen wurde:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Abitur oder ähnliches,
Lehre, Meister, Hochschulabschluss.
Die Ausbildung spielt nur
bei Geothermen- und Biomassenanlagen eine Rolle. Hier sind
die höheren Ausbildungen wie Abitur, Meister und Hochschulabschluss
den anderen Ausbildungen überlegen.
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12.3 Vergleich zu einer anderen Umfrage
Ein Vergleich zu anderen Umfragen ergibt ein ähnliches Bild.
Nachfolgende Umfrage wurde von Paul Gipe untersucht [1].
In der Abbildung 12.3-1erkennt man, daß auch hier die Befürworter
bei den Biomassenanlagen und WKA deutlich überwiegen. 20% der
Befragten würden eine WKA jedoch nur akzeptieren, wenn diese
mehr als 5 Meilen von Ihnen entfernt ist (roter Anteil).
Abbildung 12.3-1 zeigt die Akzeptanz von Kraftwerken nach Ihrem
Energieträger: [2]
In der Abbildung 12.3-2 erkennt man, daß trotz des immer wieder
gegen die Betreibung von WKA sprechende Argument der optischen Beeinflussung
dieser Effekt lieber gesehen wird als konventionelle Kraftwerke.
Kern- und konventionelle Kraftwerke schneiden am schlechtesten ab.
Abbildung 12.3-2 zeigt die Bevorzugung von Wind und Biomassenanlagen
im Vergleich zu Kernkraft und konventionellen Kraftwerken: [3]
Die Akzeptanz von WKA durchläuft verschiedene
Phasen. Während die Akzeptanz vor Erbauung sehr hoch ist, fällt
sie in der Realisierungsphase stark ab. Einige Zeit nach Erbauung
steigt die Akzeptanz wieder auf das hohe Anfangsniveau an. Ein Vergleich:
Niemand regt sich inzwischen mehr über laute Autos, Lkws oder
riesige Strommasten auf.
Abbildung 12.3-3 zeigt die Akzeptanz von WKA während der Planung,
Ausführung und Betrieb: [4]
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Fazit der Umfrage:
Die jüngere Bevölkerung ist besser über die regenerativen
Energien informiert. (Frage 1). Dabei ist ein Informationsbedarf
für die Biomasse und die Geothermie gegeben. Die Gemeinden
und Städte haben den prozentual größten Einfluß
auf die Entwicklung in Ihrem Gebiet. Darum sollten keine Gemeinderäte,
Bürgermeister oder Stadträte etc. in die Aufsichtsräte
der EVU´s gewählt werden, da sonst Interessenkonflikte
daraus entstehen (siehe Frage 3).
Der absolute Renner sind Sonnenkollektoren und PV-Anlagen (Frage
4). Die jüngere Generation bevorzugt Solarzellen, da sie technisch
reizvoller sind als die Sonnenkollektoren. Für Sonnenkollektoren
interessieren sich mehr die älteren Generationen. Die Sonnenkollektoren
sind bei den EFH-Besitzern am beliebtesten, während PV-Anlagen
von MFH-Besitzern interessant empfunden werden; diese haben kein
Interesse für Sonnenkollektoren. Generell ist das Interesse
für Anlagen, die regenerative Energien nutzen bei Mietern höher
als bei Eigentümern. Nur die Sonnenkollektoren bilden hier
eine Ausnahme.
Bei der Akzeptanz einer WKA stellten sich rund 25% der Befragten
gegen eine Errichtung. Rund 50% sagten ja, und rund weiter 25% befürworteten
Sie mit Auflagen (Frage 5).
Bei der Wirtschaftlichkeit wissen viele nicht, was Sie ankreuzen
sollten. Immerhin wurde die WKA als wirtschaftlichste Anlage erkannt.
Gefolgt wurde Sie von den Sonnenkollektoren und Solarzellen, wobei
letztere bis heute bestimmt nicht wirtschaftlich bei einer betriebswirtschaftlichen
Betrachtung sind (Frage 6).
Bereit mehr für eine umweltgerechtere Energieversorgung zu
zahlen sind vor allem die Älteren und Jungen. Die mittlere
Generation (über 40 bis unter 60 Jahren) hat meist kein Gefallen
daran, mehr Geld auszugeben. (Frage 7). Wenn es um einen Betrag
geht, so wurden meist 20.- DM als Mehrkosten im Monat genannt (Frage
8). Auch hier zeigt sich, daß die jüngere Generation
ein besseres Umweltgefühl hat.
Für eine erfolgreiche Vermarktung von Wohnanlagen, Gewerbeflächen
und Industriegebiete, kann man schließen:
Baut PV-Anlagen ->Imagegewinn ->Vermietung oder Verkauf erfolgreicher.
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[1] Quelle:
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[2] Quelle: http://keynes.fb12.tu-berlin.de/luftraum/konst/design.html
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[3] Quelle: http://keynes.fb12.tu-berlin.de/luftraum/konst/design.html [zurück]
[4] Quelle: http://keynes.fb12.tu-berlin.de/luftraum/konst/design.html [zurück]
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